​Der Junggesellenabschied.

Jeder kennt es, Junggesellen feiern.​​ Und das gerne ausgiebig! Ja aber was feiern sie eigentlich genau? Das Ende der ach so schönen Single-Zeit? Die Erkenntnis, die Frau für's Leben gefunden zu haben? Oder doch den letzten Abend in "Freiheit"? Hier gibt es sehr viel Interpretatiosspielraum und das wird wahrscheinlich auch jeder Junggeselle für sich bewerten bzw. auslegen. So unterschiedlich später die Brautpaare bei der Hochzeit sind, so unterschiedlich sind auch die Jungesellenabschiede der Freundeskreise und Cliquen.
Fest steht, dass der Junggeselle - in der Regel - mit dem Trauzeugen und seinen besten Freunden einen wundervollen Anlass hat eine schöne Zeit zu verbringen. Ob nun in peinlicher Verkleidung durch die Innenstadt und Disko ziehend, mit tollen Freizeit-Events gespickt oder sogar mit einem ganzen Wochenende in einer/einem anderen Stadt oder Nachbarland. Ganz individuell an den Bräutigam angepasst. Ob nun Partygänger oder lieber dezent einen gemütlichen Abend miteinander verbringen.Dem Trauzeugen und Organisator des Jungegesellenabschieds (JGA) sind hier auch im wunderschönen Ostwestfalen keinerlei Grenzen gesetzt.

Natürlich zieht es viele Junggesellenabschiede z.B. in eine bekannte nordische Hansestadt, in der sie Freitags oder Samstags durch die Straßen ziehen, so dass einen - als außenstehender - manchmal das Gefühl beschleicht, einem "Heute ist mir nichts peinlich - Wettbewerb" zuzusehen. Aber es muss nicht immer in die Stadt der leicht bekleideten Fischbrötchen und knusprigen Damen gehen - habe ich da jetzt was vertauscht? ;) Naja...auf jeden Fall haben unsere OWL Städte wie Bielefeld, Paderborn, Bad Oeynhausen auch tolle Möglichkeiten für einen tollen Jungegesellenabschied. Ob Casino in Bad Oeynhausen, Soccer-Golf, Laser-Tec und Paintball in Bielefeld oder sonstige Aktivitäten, Hauptsache der Junggesellenabschied bereitet dem Bräutigam Freude.
Wie am besten planen?
Der Plan für den Jungegesellenabschied in OWL muss nicht jedem Teilnehmer 100%ig zusagen, der Rahmen muss natürlich kostentechnisch für alle realistisch bleiben aber wirklich "Mitspracherecht für alle"empfiehlt sich nur bedingt. Der Gedanke an eine WhatsApp Gruppe, in der jeder seine Vorschläge einbringen kann ist zwar verständlich aber in der Regel wird hierbei dem Trauzeugen schnell klar, die Bückse der Pandora geöffnet zu haben. Der eine will nur einen Abend zum feiern, der andere ein ganzes Wochenende. Die eine Disko spielt die falsche Musik, die andere ist zu weit vom Schuss entfernt. In dem Restaurant gibt es nur veganes Essen und das andere ist viel zu teuer. Wie kommen wir überhaupt hin, was ziehen wir an und was zum Teufel passiert, wenn der erste nicht mehr kann? Tooooo much!

Am besten der Trauzeuge spricht mit dem Bräutigam. Wünsche, Teilnehmer, grober Rahmen. Stellt sicher, dass es ein schöner Abend/Tag/Wochenende für den Bräutigam wird. Um ihn geht es schließlich. Anschließend kann ein Plan geschmiedet werden, evtl. mit einem (!!) weiteren Freund. Datum, Ort, Dauer, Aktivitäten und Kostenrahmen sollten stehen. Dann eine WhatsApp Gruppe und alle übrigen Teilnehmer informieren. Das Feedback wird schnell kommen, evtl. sagen auch schon die ersten ab, weil der Termin nicht passt. Die ganz cleveren planen daher zeitig und sprechen mit dem Bräutigam einen Toplist (Welche Teilnehmer sind besonders wichtig) ab.

Einen Junggesellenabschied zu planen ist kein Zuckerschlecken. Aber man kann sich durch Planung viel Arbeit und Kopfzerbrechen sparen.