​​Frisch verlobt mit der Trauzeugin ins neue Jahr!

Nicht nur das Jahr 2018 hat frisch begonnen, sondern auch viele Beziehungen haben während der Weihnachtszeit und Silvester eine neue Phase eingeläutet. Die romantische und emotionale Zeit haben viele Verliebte zum Anlass genommen, sich zu Verloben und die gemeinsame Beziehung mit einer Hochzeit zu besiegeln. Jetzt beginnt die spannende Zeit der Hochzeitsplanung, dem Aussuchen von Hochzeitskleidern, Brautsträußen (Welcher Brautstrauß passt zu dir?), passenden Hochzeitsdienstleistern wie Sängern/innen, freien Rednerinnen und natürlich einer ganz speziellen Frage - wer wird meine Trauzeugin/Trauzeuge? Und wie kann ich sie/ihn fragen, ob dieses Amt auch angenommen wird?
​Genau damit beschäftigen wir uns nun. Bei der Wahl der idealen Trauzeugin und somit der Begleiterin bei all euren Hochzeitsplanungen sollte mit Herz und Verstand gewählt werden. Eine tiefe emotionale Bindung und langjährige Freundschaft ist eine wundervolle Basis, sollte jedoch auch einmal von der praktischen Seite angeschaut werden. Habt ihr z.B. eine beste Freundin, welche hunderte Kilometer entfernt wohnt, kann diese wahrscheinlich nicht bei allen Terminen anwesend sein.

Und ja. Es fallen ein paar Termine an! Die Hochzeitslocation sollte natürlich ebenso wie das Standesamt vorab besichtigt werden, Anproben von verschiedenen Hochzeitskleidern, Probessen des Hochzeitsmenüs, Weinprobe, Probestyling der Braut und vieles mehr. Falls die Braut diese Termine generell lieber alleine oder gemeinsam mit ihrem Bräutigam erledigen möchte braucht es natürlich nicht bei der Wahl der Trauzeugin beachtet werden.

Erfahrungsgemäß freuen sich jedoch Bräute, wenn diese besonderen Momente auch mit ihren Trauzeuginnen geteilt werden können. Hinzu kommt, dass auch für die eigentliche Hochzeit viele Dinge ein paar Tage vorab erledigt werden müssen. Eigene Deko muss zur Location, Gastgeschenke müssen vorbereitet und verpackt werden und vieles mehr. Da ist es einfach schön, wenn die Braut auf die Unterstützung der Trauzeugin zählen kann und diese ein paar Aufgaben übernimmt.
Was aber, wenn die beste Freundin einfach hunderte Kilometer entfernt wohnt und nicht gerade zufällig 8-10 Wochen Urlaub vor der Hochzeit hat? Kein Problem. Sie kann, auch als Trauzeugin, benannt und eingebunden werden. Aber die Braut ist gut beraten, sich auch vor Ort eine vertraute Person zu suchen, welche sie bei den Hochzeitsplanungen unterstützt. Denn auch wenn bei der standesamtlichen Trauung nur ein Trauzeuge unterschreiben kann, ist es völlig legitim mehrere Trauzeuginnen zu haben. Diese können dann z.B. in einer Dankesrede nochmals erwähnt werden.

Bei der Wahl ist also tatsächlich neben einer großen Herzensentscheidung auch etwas praktisches Denken gefordert. Die beste Freundin ist als Trauzeugin wenig hilfreich und wahrscheinlich überfordert, wenn sie nichts mit dem Thema Hochzeit anfangen kann ebenso wie die beste Planerin und hochzeitsverrückte Freundin keine Hilfe darstellt, wenn sie nicht vor Ort ist. Generell sollen euch Trauzeuginnen aber - und das ist ein sehr wichtiger Punkt - nicht nur bei den Hochzeitsplanungen begleiten und die formale Eheschließung"bezeugen", sondern euch und euren Partner innerhalb der gesamten Ehe begleiten und unterstützen.
Wichtiger Tipp für Bräute!
Für alle Bräute die ihre Trauzeugin gerne überraschen möchten haben wir im Downloadbereich das kostenfreie DIY- Flaschenetikett für Trauzeuginnen und auf unserem Pinterest-Kanal haben wir euch viele kreative und wundervolle Ideen zum Thema Brautjungfern/Trauzeuginnen zusammengestellt!